Wir, die Bürgerinitiative Bebauungsplan Bremeneck (BiBB), haben uns gegründet, um zu verhindern, dass an Stelle des derzeitigen Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma ein überdimensionierter Neubau errichtet wird, der in Widerspruch zum Denkmalschutz der Altstadt stünde.



Terminhinweis: Podiumsdiskussion am 18. Juli, 19 Uhr mit namhaften Vertretern von Sinti- und Roma-Verbänden in Deutschland.



Bildvergleiche zu Bestand und Planung
aus verschiedenen Perspektiven

Wir sagen:

  • Das Dokumentationszentrum der Sinti und Roma gehört zu Heidelberg. Die geplante Bebauung lehnen wir ab.
  • Das Bauvolumen ist zu groß für das Grundstück. Fassadenkosmetik, z.B. mittels Fenstern, löst das Problem nicht.
  • Zwei Drittel des Gebäudebestands sollen abgerissen werden. Wir wenden uns gegen die Verschwendung von Umweltressourcen und finanziellen Mitteln.
  • Es wären erhebliche Auswirkungen auf das Mikroklima in der Umgebung zu erwarten.
  • Jeder Neubau in der Altstadt muss sich nach den Vorgaben der Gesamtanlagenschutzsatzung (GASS)* richten.
  • Das denkmalgeschützte Barockgebäude ist im architektonischen Zusammenhang zu würdigen.

Wir fordern:

  • Deutliche Reduzierung des geplanten Bauvolumens
  • Einhaltung der Gesamtanlagenschutzsatzung für die Heidelberger Altstadt* und gleiches (Bau-)Recht für alle
  • Unabhängige Umweltverträglichkeitsprüfung zu Auswirkungen auf das Mikroklima und zum Starkregenschutz
  • Keine weitere Flächenversiegelung
  • Ein Gerüst im Umriss des geplanten Gebäudes zur Veranschaulichung der Größe
  • Diskussionsveranstaltungen mit der Bürgerschaft
  • Berücksichtigung der Argumente und Bedenken der Bürgerschaft
  • Eine verbindliche Abstimmung durch die Bürgerschaft

Wir bitten:

  • Helfen Sie mit, eine weitere Bausünde zu verhindern.
  • Verbreiten Sie die Information über das geplante Bauvorhaben, regen Sie Diskussionen an.
  • Unterstützen sie unsere Arbeit!

* Gesamtanlagenschutzsatzung / § 3: „Gegenstand des Schutzes ist das vorhandene Erscheinungsbild der Altstadt von Heidelberg mit den umgebenden Hanglagen und dem Neckar. Der Schutz umfasst das nach außen wirkende Bild der Altstadt […]“